Pflegeprozess=Problemlösungsprozess

 

Aus den Ressourcen und Problemen ergibt sich der persönliche Pflegebedarf jedes/r einzelnen Bewohners/in. Bei BewohnerInnen mit psychischen Veränderungen steht die Anleitung zu den Aktivitäten des täglichen Lebens im Vordergrund und nicht die somatische Pflege. Der/die Bewohner/in soll nicht gepflegt werden, sondern motiviert, angeleitet und unterstützt werden, eigene Verantwortung zu übernehmen. Dies bezieht sich spezifisch auf die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung.

Unsere wichtigsten Aufgabengebiete sind:

  • Behandlungspflege
  • Grundpflege
  • Hauswirtschaftliche Versorgung
  • Bereitstellen von Hilfsmitteln
  • Unterstützung und Beratung bei Anträgen (Pflegegeld, Sozialhilfe etc.)
  • Begleitung zu Einrichtungen und Ämtern
  • Angehörigenbetreuung

Die einzelnen Schritte des Pflegeprozesses (Pflegeplanung):

  • Informationssammlung (vor dem Eintritt: Kontakt mit BewohnerIn und/oder dessen Angehörigen für eine erste Bedarfsabklärung, mit dem Eintritt: Eigen- und Fremdanamnese im Rahmen des Aufnahmegespräches, Biographiearbeit, während des Aufenthaltes: laufende Informationssammlung)
  • Erkennen von Problemen und Ressourcen
  • Zielsetzung
  • Planen der Pflegemaßnahmen
  • Durchführung der Pflege (hilft dem/der BewohnerIn bei der Lösung, Aufklärung und Vorbeugung von Problemen)
  • Evaluierung (in regelmäßigen Abständen wird die Erreichung der Zielsetzung überprüft)